Fragen und Antworten

  • Wie ist Luzern Nord im Agglomerationsprogramm berücksichtigt?

    Das Agglomerationsprogramm Luzern der 1. Generation (AP LU 1G) hat insgesamt 24 Massnahmen bzw. Massnahmenpakete mit Realisierungsbeginn 2011 bis 2014. Dabei ist die Massnahme M3.1 "Optimierung Seetalplatz" zentral. Diese wird als Massnahme der sogenannten A-Liste vom Bund mit rund 20 Mio. Franken unterstützt. Verschiedene weitere Massnahmen des AP KU 1G betreffen das Gebiet Luzern Nord. Im Agglomerationsprogramm Luzern der 2. Generation mit Realisierungsbeginn von Massnahmen 2015 bis 2018 sind zusätzliche Massnahmen enthalten, insbesondere Optimierungen für den Busverkehr.

  • Wer entscheidet, wie sich der Raum Luzern Nord entwickeln wird?

    Es sind verschiedene Entscheidungsträger und Beteiligte:

    a) Der Regierungsrat hat gestützt auf die Haltung der Gemeinden die Kantonsstrassenvariante "Epsilon optimiert" beschlossen. Dieser Lösung und deren Finanzierung haben auch der Kantonsrat im März 2012 und die kantonalen Stimmberechtigen im Juni 2012 zugestimmt. Das Projekt wurde nach den Bestimmungen des Strassengesetzes Ende 2011 öffentlich aufgelegt.

    b) Auch dem Bau des Hochwasserschutzprojekts und dessen Finanzierung haben die kantonalen Stimmberechtigten im Juni 2012 zugestimmt.

    c) Gestützt auf diese Projekte kann die städtebauliche Entwicklung hin zu einem künftigen Stadtzentrum Luzern Nord koordiniert werden: Der vom Kanton und den beteiligten Gemeinden Luzern/Littau und Emmen gemeinsam erarbeitete Masterplan legt den Rahmen fest, aufgrund dessen in anschliessenden Nutzungsplänen (im Vordergrund stehen Bebauungspläne) grundeigentümerverbindlich die zulässige Art und das Mass der künftigen Nutzungen festgelegt werden. Diese Nutzungspläne werden unter der Federführung der Gemeinden erarbeitet, die Grundeigentümer werden miteinbezogen und der Kanton prüft diese Pläne bzw. genehmigt sie.