Hochwasserschutz

  • Wann starten die Bauarbeiten und wie lange dauern sie?
    Die Arbeiten zum Hochwasserschutz starten im Frühjahr 2013 und dauern bis 2016.
  • Wie wird der Seetalplatz künftig vor Hochwasser geschützt?
    Der Projektperimeter umfasst die Kleine Emme von der Einmündung der Fontanne bis zum Zusammenfluss von der Kleinen Emme in die Reuss. Im Bereich Seetalplatz wird das Hauptgerinne aufgeweitet, es gibt einen zweiten Flussarm bei der Einmündung in die Reuss, die Uferwege werden aufgewertet und die Umgebung wird für die Erholungsnutzung gestaltet. Mit allen Massnahmen über den gesamten Projektperimeter kann ein Hochwasser wie 2005 abfliessen, ohne dass im Siedlungsraum Schaden angerichtet wird und es besteht ein Sicherheitszuschlag in Form eines Freibordes von durchschnittlich 80 cm Höhe.
  • Wie wird Luzern Nord künftig vor Hochwasser geschützt?
    Nach den Hochwassern 2005 und 2007 wurden an der Kleinen Emme verschiedene Massnahmen zur Aufhebung der dringendsten Schutzmängel ausgeführt. Im Bauprojekt Hochwasserschutz und Renaturierung Kleine Emme wird zwischen Wolhusen und dem Reusszopf der Flusslauf der Kleinen Emme so ausgebaut oder der Gewässerraum so erweitert, dass ein Hochwasser wie 2005 (= HQ2005) im Gerinne schadlos abfliesst. Für den geschlossenen Siedlungsraum wird ein erhöhter Schutz realisiert. Gemessen am HQ2005 wird der Schutz um 30% höher sein.
  • Wie viel kosten die Massnahmen für den Hochwasserschutz und wie werden diese finanziert?
    Die Kosten der Massnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur Renaturierung der Flussufer belaufen sich auf rund 39 Millionen Franken. Nach Abzug der Beiträge von Bund, Gemeinden und Interessierten verbleiben für den Kanton Luzern Nettokosten von 9 Millionen Franken.