Einbau der SBB-Hilfsbrücken

Zwischen dem bestehenden Brückenwiderlager und der Unterführung Reusszopfweg werden die beiden SBB-Brücken als unabhängiges Bauwerk erstellt. Mit einer Spannweite von 33 Metern und ohne Mittelpfeiler kann ein genügend breiter zweiter Flussarm ohne Hindernisse erstellt werden. Die Brückenkonstruktionen bestehen aus einem Stahlfachwerk im Verbund mit einem Betontrog und erfüllen so die hohen Anforderungen an die Dauerhaftigkeit und Robustheit. Die beiden neuen Brücken sind schon fast fertig und stehen gleich neben den Gleisen vor Ort. Eingeschoben in die endgültige Lage werden sie im April 2014. Bis dann müssen der Damm abgetragen sein und die Brückenwiderlager stehen. Dazu müssen die Bahngleise auf Hilfsbrücken geführt werden.

Bereits vorgängig wurden in Nachtarbeiten, als keine Züge fuhren, Pfähle unter die bestehenden Gleise gesetzt und provisorische Widerlager der Hilfsbrücken gebaut. In den Nächten vom 12./13. Oktober und 19./20. Oktober 2013 wurden in einem ersten Schritt die bestehenden Gleise ausgebaut und die Fläche abgetragen, bis die provisorischen Widerlager zum Vorschein kamen. Ein grosser Eisenbahnkran lieferte die drei Hilfsbrücken von je 13 Metern an, welche sofort eingebaut und miteinander verbunden wurden. Für die Vorbereitung für Kran und Baumaschinen, den Aushub des Schotterbettes, den Einbau der Hilfsbrücken, des Schienenwechsels und der Gleisanschlüsse standen den Arbeitern nur gut 17 Stunden zur Verfügung. Die Züge wurden in dieser Zeit nur über das andere Gleis geführt.

Der Zeitraffer zeigt Ihnen den Einbau im Schnelldurchlauf:

 

Zeitraffer Einbau SBB-Hilfbrücken