Renaturierung von Kleiner Emme und Reusszopf

Die Hochwasserschutzarbeiten am Seetalplatz sind weitgehend beendet. Im Zuge der Arbeiten erhielt die Kleine Emme einen neuen Flussarm. Dieser schützt nicht nur vor Hochwasser, sondern stellt auch eine ökologische Aufwertung dar. Der neue Flussarm zeichnet sich durch eine aufgelöste Blockrampe aus. Die grossen Steine im Flussbett erleichtern es den Fischen, flussaufwärts zu schwimmen. Das Ufer der Reusszopf-Insel ist zudem mit Sand- und Kiesbänken versehen, was den Fischen neue Lebensräume bietet. Bald werden verschiedene Pflanzen die Insel bewachsen, womit weitere Lebensräume entstehen.

Die Reusszopf-Aue östlich des Zusammenflusses von Reuss und Kleiner Emme ist ein Naturschutzgebiet und bietet mit ihren Tümpeln eine Heimat für Amphibien und Reptilien. Ein Kleintierdurchlass unterquert den Xylofonweg und verbindet so die Reusszopf-Aue mit der umliegenden Natur. Bald wird die Aue von Pflanzen bedeckt sein, wodurch ein Lebensraum für Vögel entsteht.
Flugaufnahmen Juni 2016

Reusszopf, Zusammenfluss der Reuss und der Kleinen Emme